Am vergangenen Wochenende zog es uns fast bis an die Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern – genauer gesagt nach Büchen. Unser Ziel: das alte Pastorat, besser bekannt als die „Priesterkate“. Dieses historische Gebäude aus dem 17. Jahrhundert ist nicht nur der kultureller Treffpunkt der Gemeinde, sondern gilt auch als das ältest datierte, denkmalgeschützte landwirtschaftliche Gebäude im Kreis Herzogtum Lauenburg. Kurz gesagt: ein Ort mit Geschichte, Charme und jeder Menge Atmosphäre.
Die Priesterkate beherbergt nicht nur eine Dauerausstellung und ein gemütliches Café, sondern dient auch als traumhafte Kulisse für standesamtliche Trauungen. In ihrer historischen Diele finden außerdem Veranstaltungen aller Art statt – und genau deshalb zog es uns dorthin. Wir waren eingeladen, einen schwungvollen Konzertabend zu gestalten.
Schon bei unserer Ankunft wurden wir unglaublich herzlich empfangen. Noch bevor wir einen einzigen Ton gesungen hatten, durften wir uns auf der wunderschönen Terrasse (auf Sitzkissen!!!) mit Kaffee und Kuchen stärken.
Und nachdem Aufbau und Soundcheck erfolgreich absolviert waren, warteten bereits die nächsten liebevoll zubereiteten Leckereien auf uns. Wir haben selbstverständlich alles aus rein professionellen Gründen getestet. 😉
Aber wir waren ja nicht ausschließlich zum Essen da.
Also stürzten wir uns auf die Bühne.
Schon der erste Konzertteil hatte es in sich. Wir hatten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt: Neben vielen schnellen, mitreißenden Nummern waren auch einige besonders berührende Stücke dabei, die hier und da durchaus für feuchte Augen sorgten. Taschentücher kamen jedenfalls nicht nur wegen der sommerlichen Temperaturen zum Einsatz... Und sogar eine Premiere hatten wir im Gepäck! Es ist jedes Mal aufs Neue spannend, ein neues Stück erstmals vor Publikum zu präsentieren – und die Reaktionen haben uns gezeigt, dass sich die Arbeit gelohnt hat. (Eine kleine Kostprobe gibt es hier.)
Die Pause nutzten wir dann nicht nur, um unsere Energiereserven wieder aufzufüllen, sondern auch für ein kleines Fotoshooting. Schließlich bekommt man nicht jeden Tag die Gelegenheit, vor einer so schönen historischen Kulisse zu posieren. Zum Glück war unser „Mann für alle Fälle“ Kay natürlich ebenfalls zur Stelle. Während er offiziell für Ton und Sound verantwortlich ist, schlüpft er zwischendurch ganz selbstverständlich auch noch in die Rolle des Fotografen und Videografen. Dank ihm sind wieder jede Menge wunderbare Erinnerungen in Bild und Video festgehalten worden.
Und auch unser zweiter Konzertteil hatte es ordentlich in sich und entwickelte sich fast zu einer kleinen Power-Runde. Es gab einige Interaktionen mit dem Publikum, viel Gelächter und jede Menge Energie. Besonders gefreut haben uns die hörbaren „Ohhhs“ während unserer Body-Percussion-Choreografie. Ob erstaunt, beeindruckt oder beides zugleich – wir nehmen das einfach mal als Kompliment.
Überhaupt hat uns das Publikum einen unvergesslichen Abend bereitet. Nach dem Konzert kamen viele Besucherinnen und Besucher auf uns zu und erzählten uns, wie sehr ihnen unser Programm gefallen hat. Solche Begegnungen sind für uns immer etwas ganz Besonderes und machen einen Konzertabend erst komplett.
Zum Schluss möchten wir uns von Herzen beim gesamten Team der Priesterkate bedanken, das uns wirklich rundum versorgt und verwöhnt hat. Vielen Dank an Dr. Bohlmann für die entspannte und perfekte Abwicklung im Vorwege! Und ein ganz besonderer Dank geht an Ramona, die uns mit ihrer herzlichen Art den gesamten Tag über begleitet hat und einfach entzückend war.
Wir sind mit vielen schönen Erinnerungen, tollen Bildern, glücklichen Konzertgefühlen – und vermutlich auch dem einen oder anderen zusätzlichen Kuchenstück auf den Rippen – wieder nach Hause gefahren.
Was für ein wunderbarer Abend!






